Tilhen, Familie, 16. Jahrhundert-

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GND
Andere Namen
  • Tilhenn, Tilenius
Art der Familie Bürgertum
Wirkungsdaten
Wirkungsort Lippe
Beziehungen zu anderen Familien
  • Wippermann
Bekannte Mitglieder (siehe unten)
Wikipedia
Siehe auch

Geschichte

Die Familie stammt aus Landau in Waldeck.

Im Jahr 1541 wurde der Magister Johann Tilhen auf Empfehlung Melanchthons zum Rektor der Lateinschule in Lemgo berufen. Nachdem er das Amt aufgegeben hatte, wurde er Kaufmann. Er war Mitglied im Rat der Stadt als Damenaius und Siegler. Er heiratete eine Tochter des Stadtrichters Alexander Grote. Johann starb im Jahr 1556 an der Pest.[1]

Sein Sohn Nevelin Tilhen war ebenfalls erfolgreicher Kaufmann und von 1589-1608 Bürgermeister von Lemgo. Er war verheiratet mit Anna Möllenbeck.

Stammbaum

  1. Johann Tilhen (-1556) ⚭ Tochter des Alexander Grote
    1. Nevelin Tilhen, Kaufmann, später Bürgermeister in Lemgo ⚭ Anna Möllenbeck, Tochter des Nevelin Möllenbeck und der Margarete Kleinsorge.; ⚭ Margarethe Gottschalck
      1. Tilhen, Nevelin (1603-1669) Jurist, lippischer Kanzler ⚭ Anna Borries aus Minden
        1. Anna Lucia † Detmold 19.12.1696, Heirat 1661 ⚭ Wippermann, Eberhard (1633-1683), Jurist, Rat, Kanzleidirektor in Detmold
          1. Wippermann, Hermann Konrad <Sohn>, * 1664
          2. Wippermann, Simon Heinrich <Sohn>, * 16.5.1676, cand.jur.
          3. Wippermann, Nicolaus Engelbrecht <Sohn>, * 4.8.1677, lebt 1696, cand.jur.
          4. Wippermann, Friedrich Adolf <Sohn>, 1678–1679, Zwilling
          5. Wippermann, Ferdinand Christian <Sohn>, 1678–1679, Zwilling

Literatur

  • Sauerländer, Friedrich: Aus der Chronik lippischer Dörfer: Leese - uralte Siedlung im Ilsetal. Die Tilhens als Besitzer des Gutes Leese. Der Kupferhammer an der Ilse. - In: Lippische Rundschau 13 (1958) Nr. 15 vom 18.1., Nr. 30 vo 5.2., Nr. 32 vom 7.2.
  • Zuhorn, Karl: Die westfälischen Vorfahren des Führers der nationalliberalen Partei und preußischen Finanzministers von Miquel. Zugleich ein weiterer Beitrag des münsterschen Bürgertums. - In: Westfalen 37 (1959) 1, S. 29.44. - Hz 81.4° (37). Darin Vorfahren Tilhelm S. 31-32 und 36-38.

Fußnoten

  1. Günter Rhiemeier: Das adelige Gut Leese. - In: Lippische Mitteilungen 73 (2004), S. 121. https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/periodical/pageview/7326664