Meier, Ernst (1909-2006)

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Ernst Meier (* 1909 in Oerlinghausen; † 2006 in Schloss Holte-Stukenbrock) war bekannt als Oerlinghauser Zeichner und Illustrator.

GND Kein Eintrag
Andere Namen
Geburtsdatum 1909
Geburtsort Oerlinghausen
Sterbedatum 2006
Sterbeort Schloss Holte-Stukenbrock
Bekannt als (Tätigkeitsfeld) Illustrator
Lippe-Bezug
Beziehung zu Personen
Beziehung zu Institutionen
Wikipedia

Leben

Geboren 1909 als Sohn eines Maurers am Welschenweg in Oerlinghausen.[1] Er besuchte die Volksschule und schloss sich früh der kommunistischen Partei an. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten suchte Meier zunächst sein Heil in der Flucht in die Sowjetunion, kehrte jedoch bald zurück und suchte in Oerlinghausen unauffällig zu leben. Wegen seines Zeichentalents stellte ihn die Oerlinghauser Firma Weber als Musterzeichner für Textilien ein. 1935 wurde er als Blasmusiker Mitglied der Werkskapelle der Weberei und später auch Mitglied der Feuerwehrkapelle als Posaunist.

Ab 1939 war er in einer Nachrichteneinheit als Soldat tätig. Nach dem Krieg war er als Kommunist für einige Monate Mitglied des ernannten Lippischen Landtags bis zu dessen Auflösung durch den Beitritt Lippes zu NRW. Meier kehrte zudem in den Dienst der Textilfabrik zurück und entwarf Muster für Hand- und Geschirrtücher. Künstlerisch betätigte er sich als Zeichner und illustrierte Bücher des Heimathistorikers Werner Höltke.

Er starb 2006 in Schloss Holte-Stukenbrock, wo er die letzten Lebensjahrzehnte verbrachte.

Werke

Literatur

  • Horst Biere: Ein Leben nach Takt und Noten. - Lippische Landes-Zeitung 4.11.2022, S. 22.


Weblinks

Status der Seite

Quelle:

11.5.2023 angelegt

Fußnoten

  1. Im LZ-Artikel heißt es: 1919, aber dann wäre Meier bei den Straßenkämpfen mit den Nazis ja erst 11 Jahre alt gewesen. Später heißt es, er starb 2006 im 98. Lebensjahr.